Samstag, Dezember 26, 2009

Microblogging

Durch "Microblogging", sprich Twitter ist mein Jungfrauenjoch-Blog dieses Jahr etwas zu kurz gekommen; genauso wie meine Bandarbeit. Alle paar Wochen 'ne Probe mit art hoc, ein Gig im Sommer mit Jungfrauenjoch und die Jazz-Conceptions - natürlich :)














Ansonsten war ich in Sachen Musik nur passiv unterwegs, als Konzertbesucher oder "online-DJ". Und ein bischen Promo für das King Gong Projekt. Ach ja, da war noch dieser Drum Tuning & Recording Workshop bei den FWL-Studios in Leipzig!

Nächstes Jahr wird besser - bestimmt. Im Februar erst mal Vancouver und danach... Schau' mer 'mal :)

Mittwoch, Dezember 23, 2009

Zu Weihnachten

"Im Leben des Durchschnittsmenschen unserer Zeit ist das Begehen der paar allgemein gefeierten Festtage eigentlich das einzige Zugeständnis ans Ideale. Er begeht die Neujahrsfeier mit einem Kopfschütteln oder sentimentalen Seufzer über die Vergänglichkeit des Lebens, das Dahinrasen der Zeit, er feiert Ostern und Pfingsten als Feste des Frühlings- und Neuwerdens, Allerseelen evtl. mit einem Gräberbesuch. Weihnachten feiert er, indem er sich einen oder ein paar Tage Ruhe gönnt, dem das Lieblingsparfüm und den Kindern ein paar Spiele schenkt. Mancher hat auch eine vorübergehende, resignierte Freude am Jubel der Kids; er betrachtet die brennenden Kerzen des Christbaums mit halb wehmütiger Erinnerung an die eigene Kinderzeit und denkt beim Anblick seiner beschenkten und fröhlichen Kinder: Ja, freut euch nur und geniesst es, früh genug wird das Leben euch die Freude und Unbekümmertheit nehmen.

Er fragt nicht: Ja, warum denn eigentlich? Warum scheint es mir selbstverständlich, dass das Leben eine böse Macht ist, die aus der Kindheit in Schuld, Enttäuschung und ungeliebte Arbeit führt? Warum soll Freude und Unschuld diesem Leben notwendig zum Opfer fallen?

An dem Tag aber wo er wirklich so fragt, hat er aufgehört, ein Durchschnittsmensch zu sein und den ersten Schritt zu einem neuen Leben getan. Und wenn er diesen Weg weiter geht, so wird ihm künftig jeder Tag seines Lebens wertvoller, inhaltsreicher und bedeutender sein, als es ihm früher alle Festtage mit ihrem vergänglichen Schimmer und ihrem halbwahren bisschen Nachdenklichkeit gewesen sind. Er wird einsehen, dass es nicht das Leben war, das ihm Unschuld, Freude und Ideale genommen hat, und dass es unrecht und lächerlich war das Leben dafür anzuklagen. Denn er war es selbst, der sich betrog.

Denn es gibt keine Notwendigkeit und keinen Zug der Zeit, der den einzelnen zwingen könnte, materielle Güter den geistigen, vergängliche den unvergänglichen vorzuziehen. Wer diese entscheidende Wahl getroffen hat, darf niemand als sich selbst dafür verantwortlich machen.

"Ach was", entgegnet ihr, "unsere Zeit ist nicht ideal und wir können sie und uns nicht anders machen."

Ja, das ist eben die alte Floskel, die einer dem anderen nachplappert und die jeder meint, glauben zu müssen. Unsere Zeit sei nicht ideal! Warum nicht? Weil der Gelderwerb auffallender, rücksichtsloser und geschmackloser betrieben wird als früher?

Aber es ist die Frage, wie man später einmal unsere Zeit beurteilen wird. Ich glaube sehr, dass man nicht sagen wird: es war die Zeit, als Benzin teurer war, die Zeit, als das Mobiltelefon und flache Bildschirme erfunden wurden, die Zeit der letzten analogen Platten und der ersten digitalen. Sondern ich glaube viel eher wird man sagen: es war die Zeit vieler Dichter, die Zeit vieler und starker religiöser Bewegungen. Das alles was euch heute als ein angenehmer Zeitvertreib und Luxus erscheint, was viele von euch Verücktheit und Schwärmerei nennen, das wird überbleiben und existieren und Wert und Geltung haben, wenn euer ganzer bitterer, ernsthafter Krieg um den Geldsack längst, längst vergessen ist.

Kennt ihr nicht Weihnachten, das Fest der Liebe? das Fest der Freude? Anerkennt ihr die Liebe und die Freude also nicht als hohe Mächte, denen ihr besondere, gesetzliche Festtage feiert? Aber wie sieht es denn bei uns mit der Liebe und mit der Freude aus? Um ein paar Tage oder höchstens Wochen im Jahr ein bisschen Freude zu haben, bringt ihr dreiviertel eures Lebens im Staub und Schweiss einer freudlosen Arbeit zu, die nicht adelt, sondern niederdrückt. Und wenn ihr dessen müde seid und ein Hunger nach Licht und Freude euch ergreift, so haben die allermeisten von euch sie nicht in sich selber zu holen, sondern müssen sie kaufen - im Theater, im Club, in der Kneipe. Und wie steht es mit der Liebe? Derjenige, der zehn bis zwölf Stunden für den Broterwerb, zwei bis vier für Kneipe oder anderes Vergnügen opfert, hat für den Partner, Familie und echte Freunde nur Augenblicke übrig.

Es ist ein merkwürdiges, doch einfaches Geheimnis der Lebensweisheit aller Zeiten, dass jede kleinste selbstlose Hingabe, jede Teilnahme, jede Liebe uns reicher macht, während jede Bemühung um Besitz und Macht uns Kräfte raubt und ärmer werden lässt. Das haben die Inder gewusst und gelehrt, und dann die weisen Griechen, und dann Jesus, dessen Fest wir jetzt feiern, und seither noch Tausende von Weisen und Dichtern, deren Werke die Zeiten überdauern, während Reiche und Könige ihrer Zeit verschollen und vergangen sind. Ihr mögt es mit Jesus halten oder mit Plato, mit Schiller oder mit Spinoza, überall ist das die letzte Weisheit, dass weder Macht noch Besitz noch Erkenntnis selig macht, sondern allein die Liebe. Jedes Selbstlossein, jeder Verzicht aus Liebe, jedes tätige Mitleid, jede Selbstentäusserung scheint ein Weggeben, ein Sichberauben, und ist doch ein Reicherwerden und Grösserwerden, und ist doch der einzige Weg, der vorwärts und aufwärts führt. Es ist ein altes Lied und ich bin ein schlechter Sänger und Prediger, aber Wahrheiten veralten nicht und sind stets und überall wahr, ob sie nun in einer Wüste gepredigt, in einem Gedicht gesungen oder in einer Zeitung gedruckt werden."

frei nach Hermann Hesse

Dienstag, September 29, 2009

a2n - Fazit ?

Aus verschiedenen Gründen war ich nicht auf der "AllTogetherNow", der Unkomm als Substitution für die mangels Anmeldungen abgeblasene Popkomm. Nachdem ich Marcel Weiss' Beitrag auf NETZWERTIG (danke für den link, Esther :) gelesen habe, gewinne ich den Eindruck, dass ich nichts bewegendes, revolutionäres verpasst habe. Aneinander vorbei diskutieren und Jammern. Supi. Das bringt uns alle weiter ;) Jedenfalls war's nicht so teuer wie die Popkomm.

Die fetten Zitate aus Marcels Blog:

"...Die Implikationen eines “modernen Urheberrechts”, nämlich Kontrollverluste auf Seiten der Urheber, will man nicht wahrhaben. Denn modern bedeutet hier nicht noch stärker, sondern angepasst an die neue gesellschaftliche Situation. Und diese erfordert dringend ein Urheberrecht, das die neuen Möglichkeiten der Interaktion der Konsumenten berücksichtigt; und das wiederrum bedeutet weniger, nicht mehr Rechte und Schutz für Urheber.

...Es ist auch mit den härtesten Gesetzen nicht verhinderbar, dass die Kosten zur Reproduktion von Dateien bei Null liegen.

...Bis das Internet daherkam, hat sich niemand in der Musikbranche daran gestört, dass sie marktwirtschaftlich organisiert war. Jetzt, da das Internet die Spielregeln des Marktes ändert, ist jeder Hinweis auf den Markt radikal.

...Niemand spricht der Musik ihre gesellschaftliche Bedeutung ab. Aber abgesehen von punktuellen Förderungen lief der Musikbetrieb die letzten Jahrzehnte nach marktwirtschaftlichen Prinzipien ab. Genau so ist es auch heute. Musikschaffende können auch heute und auch morgen mit ihrer Musik Geld verdienen. Allerdings zunehmend nicht mehr mit der gleichen Verteilung der Einkommensströme der letzten Jahrzehnte."

zum kompletten Beitrag auf netzwertig.com...

Donnerstag, August 20, 2009

art hoc @ " PAX ! "

Am Sonntag, 13. September, 20:00 Uhr spielt unser art hoc music ensemble im Rahmen der Kunstausstellung " PAX ! " des Kamelogana Projekts im Stolze Haus, Neckarstraße 4 - 5 in Darmstadt. Der Eintritt ist frei :)

Sonntag, Juli 26, 2009

In Memoriam Fabian Salar Saremi

"Krasser Typ" würde mein Sohn sagen. Fabian Salar Saremi wollte helfen und wurde zum (Todes-)Opfer. Er wäre jetzt 30 Jahre alt geworden. Gestern wurde mit einem Konzert in Bensheim an ihn erinnert - ein Konzert, das Mut machen soll Zivilcourage zu zeigen.

"Beim Besuch einer Discothek im September vergangenen Jahres mischte sich der 29-jährige Saremi ein, als ein Pärchen von vier Männern belästigt wird. Beim Verlassen der Discothek wird er brutal zusammengeschlagen – offensichtlich hatten ihm die vier Männer aufgelauert. Fabian Salar Saremi bleibt bewusstlos auf der Straße liegen und wird von einem Taxi überrollt. 27 Tage später erliegt er im Krankenhaus seinen schweren Kopfverletzungen.

"Und keiner tut was"

"Da waren ganz viele Leute, und mein Bruder lag unter dem Taxi und schrie 'Holt mich hier raus, oder soll ich das selber machen' und keiner hat auch nur einen Wagenheber zur Verfügung gestellt", erinnert sich Salars Schwester Salomé. "Es hat sich mir in den Kopf gebrannt, dass ein Mensch unterm Auto liegt und wahnsinnig viele Menschen sind außen rum und keiner tut was", kritisiert sie."

Das Konzert soll ein Beitrag dazu sein, sich zu engagieren. Je mehr Menschen dafür begeistert werden, dass sie eine Gemeinschaft sind, um so weniger solcher Fälle werde es geben, ist die Schwester überzeugt."

Quelle: hr-online.de

Fernsehbericht der Hessenschau >

Freitag, Juli 10, 2009

GEMA PK: Brechen bitte!

Pressekonferenz ::
Petition zur Tariferhöhung bei Veranstaltungen: GEMA bezieht Stellung

Im Bezug auf die bislang über 96.000-mal unterzeichnete Petition zur Tariferhöhung bei Veranstaltungen, die im Internetportal des Petitions-Ausschusses des Deutschen Bundestages zur Diskussion eingestellte wurde, lud die GEMA am 09. Juli zu einer Pressekonferenz ein. In der Münchner Zentrale der Verwertungsgesellschaft bezog der GEMA-Vorstand Stellung, versuchte die verschiedenen Handlungsstränge offen zu legen und die teils emotional geführten Diskussionen zu versachlichen. Die durch die Musikerin Barbara Clear ausgelöste Debatte sorgt derzeit in Internetforen für intensiven Austausch und kontroverse Diskussionen.

Neben dem Vorstandsvorsitzenden Harald Heker, den Aufsichtsratsmitgliedern Frank Dostal und Karl-Heinz Klempnow, Jörg Evers sowie Pressesprecherin Bettina Müller, waren mit Markus Lehmann-Horn und Norbert Stammberger auch zwei Delegierte der angeschlossenen und außerordentlichen Mitglieder auf dem Podium vertreten.

In der einleitenden Rede versuchte GEMA-Vorstandsvorsitzender Dr. Harald Heker die aktuellen Diskussionsschwerpunkte zu ordnen: "Bei der Debatte, die eine Eigendynamik bekommen und sich verselbständigt hat, wurden drei Handlungsstränge miteinander vermengt.", so Heker. Der ursprüngliche Versuch mit den großen Konzertveranstaltern einen neuen Tarif auszuhandeln, ist gescheitert und wird nun vom Schiedsgericht des Patent- und Markenamts weitergeführt. Die kleineren Konzertveranstalter haben sich das Anliegen der Petition zu Eigen gemacht und beziehen die eigenreichte Petition nun vor allem auf die Belange von kleinen Clubs und Kleinkunstbetrieben, so Heker weiter.

Frank Dostal, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der GEMA versucht die rasant steigende Zahl der Mitzeichner durch eine Art Verschwörung der großen Konzertveranstalter zu erklären. Laut Dostal hätten sich die Live-Verbände und Großveranstaltern die Erhöhung von 600 Prozent für ihre Zwecke zu Eigen gemacht und die Falschmeldung von einer 600-prozentigen Tariferhöhung in die Diskussion gemischt – tatsächlich würden die Tarife lediglich nur auf acht Prozent netto steigen. Nach den bislang gültigen Tarifen seien die Abgabenzahlungen für die Urheber die Konzertveranstaltern entrichten müssen weniger hoch als die Kosten, die für die Bereitstellung der Sanitäranlagen entstehen.

Als dritten Handlungsstrang führte Heker weiter aus, das man den "Hype" um die Petition, der sich momentan im Internet abspielt besonders ernst nehmen müsse. Es würde all denjenigen eine Bühne geboten, die aus "berechtigten Gründen oder nicht" mit der GEMA unzufrieden seien. Die Kritik der GEMA richte sich dabei vor allem gegen Online-Foren und Social Networks die durch gestreute „Falschmeldungen" Unwahrheiten zu diesem Thema verbreitet haben. "Dank des Internets ist es heute leicht, Menschen zu erreichen, wenn man irgendetwas behauptet und noch nicht einmal den Nachweis für seine Thesen erbringen muss", kritisierte Heker.

Dennoch räumte Heker ein, dass der Verteilungsschlüssel der "Solidargemeinschaft GEMA" sehr komplex sei. Auch die Kommunikation zu Ihren Mitgliedern müsse neben der Mitarbeiterzeitschrift und einem Online-Newsletter noch weiter ausgebaut werden. "Die GEMA muss noch mehr tun, um ihre Mitglieder noch besser zu erreichen."

Die GEMA-Vertreter versuchten im weiteren Ablauf die einzelnen Vorwürfe der Petition zu entkräften - etwa zu Fragen wie der Härtefallregelung, zu Kommunikationswegen oder der sogenannten GEMA-Vermutung. Offen zeigte sich Heker für eine stärkere Aufsicht durch das Patent- und Markenamt, die von der Enquete-Kommission gefordert worden war: „Die GEMA hat überhaupt kein Problem mit mehr Aufsicht. Je sorgfältiger und detailreicher die Aufsicht ist, umso leichter tun wir uns ja auch. Wir haben nichts zu verbergen. Mehr Aufsicht nützt uns nur.“ (sh)

An dieser Stelle scheint die Petition bereits Ihre Wirkung gezeigt zu haben - es wird nun endlich offen über Probleme gesprochen…

Weitere Informationen:
Die Petition im Internetportal des Petitions-Ausschusses des Deutschen Bundestages

Dank an 96khz.de


—mobile post

Dienstag, Juni 23, 2009

Berlin Music Market statt PopKomm?

Die PopKomm ist tot - es lebe die PopKomm? Die Absage der PopKomm ist für die Wenigsten nachvollziehbar, vor allem die Begründung von Dieter Gorny, Vorsitzender des Bundesverbandes der Musikindustrie, dass “viele Unternehmen es sich wegen des Diebstahls im Internet nicht mehr leisten können, an der Popkomm teilzunehmen”…

"Deshalb formiert sich aus dem Umfeld von Künstlern, Musik- und Softwareunternehmen das Bedürfnis, am Original-Termin der Popkomm vom 16.-18. September in Berlin ein neuartiges internationales Branchentreffen zu organisieren. Dem Open Source - Prinzip folgend, soll in den nächsten Wochen genreübergreifend eine zeitgemäße und zukunftsfähige Musikbusiness-Plattform entstehen, bei der die aktuellen und brisanten Themen besprochen werden.

Wie schon in den letzten Tagen im Netz unter dem Motto #unkomm diskutiert, verwandelt sich Berlin an drei Tagen in einen dezentralen Marktplatz der Musikwirtschaft. Der dritte Tag gipfelt in einer internationalen Konferenz im RADIALSYSTEM V. Darüber hinaus bleibt genug Raum um in zahlreichen Locations der Stadt neue Musik zu hören."

All together now! Berlin Music Market

Als Initiatoren fangen erstmal an:

newthinking communications
Motor Entertainment
RADIALSYSTEM V

Quelle: Berlin Music Blog

Freitag, Juni 12, 2009

Top Bands this month worlwide

FUNKFRAGEN: Top im Publikumsvoting gestern in der Batschkapp in Frankfurt, nicht ganz der Geschmack der Jury, CD-Pressung (500 Stück) als Preis - es war 'ne geile Show! Nachdem die Studioaufnahmen so gut wie im Kasten sind, Mix & Mastering fehlen noch, kann die Scheibe bald "released" werden. Ich freue mich schon auf die Party :D

Dienstag, Juni 09, 2009

Die GEMA besser machen

Aus dem Singvøgel-Blog von Karan: "Es ist nicht nur Zeit für eine grundlegende, den Bedürfnissen des digitalen Zeitalters gerechte Reform des Urheberrechts - es ist auch dringend nötig, daß die GEMA, die ebendieses Recht zu schützen angetreten ist, dies endlich so tut, daß auch wirklich alle Kulturschaffenden etwas davon haben und nicht nur die “großen Fische”." Da hat sie vollkommen Recht!



"Vor einigen Jahren, nach der letzten Statutenänderung der GEMA, lohnte sich eine Mitgliedschaft plötzlich für viele KünstlerInnen überhaupt nicht mehr; anstatt Geld zu bekommen, zahlten sie drauf. Mittlerweile wird sogar auf Musiker-Existenzgründungs-Seminaren davon abgeraten, der GEMA beizutreten. Denn das Niveau, bei dem eine Rentabilität eintritt, ist für etliche kleine Bands kaum mehr zu erreichen.

Die Veranstalter (besonders die privaten Kulturinitiativen) trifft es ebenso. Die Befolgung der Regeln ist aufwendig - und außerdem teuer. Die Konsequenz bekommen wir Musiker hautnah zu spüren: immer weniger Auftrittsmöglichkeiten."

Beim Bundestag wurde eine entsprechende Petition eingereicht. Bitte werdet Mitzeichner! Hier geht es direkt zur Petition.

Sonntag, Juni 07, 2009

Samstag, Juni 06, 2009

Won't get fooled again

If you always wondered how this organ sound on "Won't get fooled again" was created here is the master Pete Townshend to explain:

Mittwoch, Juni 03, 2009

Montag, Mai 25, 2009

Bloggen unterwegs

Viel zu lange hab ich gebraucht, um dieses "mobile blogging" einzurichten. Hoffentlich geht das jetzt.


*mobile post*

Freitag, Mai 22, 2009

FUNKFRAGEN in der Batschkapp in Frankfurt

Nachdem die FUNKFRAGEN wieder den ersten Platz mitgenommen haben beim EMERGENZA Bandcontest steht die Band jetzt im Regiofinale am 11. Juni um 19:00 Uhr in der Batschkapp in Frankfurt. Dabei sein und anfeuern!














Günstige Tickets (8 €) im VK bei der Band: fragen@funkfragen.de
(Tickets an der Abendkasse: 13 €)

Montag, Mai 18, 2009

Wale unter der Erde

Ich hab' kein einziges Photo geschossen bei unserer Vorbesichtigung der Location. Aber es gibt ja einige auf der Homepage der Grube Wilhelmine in Sommerkahl.



KING GONG wurde eingeladen zu einem Konzert des "Wale-Projekts" der Reihe Klangbehandlungen im "Bergwerk im Spessart". Das wird eine unterirdische Welturaufführung. Die Besucher werden sich in den Gängen frei bewegen können um den Klängen, die durch die Stollen rollen zu lauschen :)

Auch eine Übertragung der Performance auf den Vorplatz und eine Projektion einer Meerkulisse auf der Bergwerkfelswand ist geplant. Seid gespannt! Avisiert ist Oktober/November dieses Jahres.

Montag, April 27, 2009

Verstrickungen

Wenn man auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzt, kommt irgendwas irgendwann zu kurz - oder so. Facebook, Twitter, Blip, Xing, Beruf, Band... und das Musical Diary bleibt leer - schade eigentlich. Aber so ist das, wenn man verschiedenes gleichzeitig ausprobiert...

Jetzt bin ich gerade dran für meinen Musikerfreund Jürgen seine Webseiten umzuziehen und umzufrisieren - step by step (bin ja schliesslich kein Profiwebdesigner ;)

Zum Komponieren komme ich momentan überhaupt nicht; hab' ich auch gar keinen Kopf für. Naja - wird wieder; wenn in ein paar Monaten die Moneten wieder stimmen und Olympia im Container auf'm Schiff Richtung neue Welt ist...

Mittwoch, April 15, 2009

Netzwerkmissverständnis

Heute gelesen in einem XING-Forum:

"Sehr geehrte Damen und Herren, mitlerweile habe ich mehrere vielversprechende Kontakte geknüpft und habe keine Kapazität mehr, noch weitere Kontakte zu knüpfen. Ich möchte Sie deshalb bitten, von weiteren Anfragen abzusehen. Mit freundlichen Grüßen..."

Noop!

Mittwoch, April 01, 2009

re:publica '09

Ich kann leider nicht dabei sein diesmal in Berlin in der Kalkscheune & im Friedrichstadtpalast :-( Die Musikmesse und ProLight & Sound liegt parallel. Tja, dafür gibt's hier den Livestream :-)

Montag, März 16, 2009

Änderungswunsch bei Frau Pulver

Der einzige Änderungswunsch bei Frau Pulver könnte sein mehr Platz zu haben, denn mit einem Jazzquartett wird's in der "kleinsten Kneipe auf der Karli" doch schon etwas eng.


Saxofonist Antonio musste aufpassen, daß er beim Solo nicht die Eingangstür ins Kreuz kriegte - dabei waren vielleicht gerade mal zwanzig Leute da. Aber eng ist nun mal gemütlich und das macht unter anderem auch diese Bar aus. Die Musik von Change Request war/ist äusserst hörenswert, cool und professionellst gespielt - macht Lust auf mehr!

Montag, März 02, 2009

FUNKFRAGEN rocken in die nächste Runde

Funkfragen heißen die Sieger der ersten Vorrunde des diesjährigen Emergenza Newcomer-Festivals, das am Samstagabend zum wiederholten Male im „Rind“ Station machte. Mit einer gelungenen Mischung aus Funk, Groove und Rock gewannen die sieben experimentier- freudigen Musiker ... das Publikum für sich. Mit deutschen Texten voller Metaphern und Wortspielen erreichte Sänger Adrian Schloter auch die hintersten Reihen der über 300 Zuhörer. Die „Funkfragen“ spielen in der jetzigen Formation seit 2007 zusammen und arbeiten derzeit an einem ersten Album namens „Wie bitte?“.

Organisatorin Sabrina Lüftner... freut sich schon auf das Semifinale, das am 8. Mai erneut in Rüsselsheim stattfinden wird: „Die Stimmung in Rüsselsheim ist immer super. Egal welche Musik gespielt wird, die Leute unterstützen die Bands.

Das internationale Nachwuchsfestival Emergenza gibt es seit 1992. Für 75 Euro können sich Nachwuchs-Bands zur Teilnahme anmelden. Der Veranstalter verspricht dafür die Möglichkeit, in mehreren Turnierrunden auf einer professionell ausgestatteten Bühne und vor größerem Publikum zu spielen. Pro Auftritt dürfen die Bands 30 Minuten Programm abliefern. Das Publikum entscheidet dann, welche Bands in die nächste Runde dürfen.Auf die Gewinner des Festivals warten Sachpreise und eine Studioproduktion. Das deutsche Finale des weltweiten Wettbewerbs findet im Juli in Berlin statt, das internationale Finale im August auf dem Taubertalfestival.

Quelle: ECHO Online

Am nächsten Samstag, den 7. März spielen die Funkfragen im Racing-House in Schaafheim.

Mittwoch, Februar 25, 2009

...Überleben als Freiberufler

"Versuche nicht dich mit deinen Mitbewerbern zu messen, versuche mit Ihnen zusammen zu arbeiten. Suche Menschen die ähnliches tun und prüfe wo ihre Stärken und deine Schwächen liegen und was sich ergänzen würde. Kooperiere. Niemand kann alles und jeder hat Stärken und Schwächen. Resourcen und Fähigkeiten sinnvoll kombinieren lässt Grosses entstehen.

Verteile Arbeit zeitlich sinnvoll. Versuche nie mit Gewalt zu lange am Stück zu arbeiten. Kreativität lässt sich nicht erzwingen. Sie ist deine beste Ware. Verkaufe diese Ware so teuer wie möglich.

Zwinge dich etwas zu tun wenn gerade kein Auftrag da ist. Nutze den Leerlauf um dich auf kommende Projekte vorzubereiten, überarbeite dein Portfolio, deine Webseite, optimiere deinen Arbeitsplatz, schaffe Ordnung in und um deinen Computer oder arbeite an deinen eigenen Projekten. Kanalisiere deine Ideen richtig. Wirf nichts weg. Modifiziere, verändere, passe an. Lerne.

Wenn du deine Rechnung erstellst, verlange immer mehr als du denkst das es Wert sei. Menschen schätzen keine billigen Sachen oder Leistungen. Ist etwas zu billig erweckt es schnell den Eindruck es sei nichts Wert.

Lass' dich nach Ergebnissen bezahlen, nicht nach Zeit. Du schaffst etwas in vier Stunden für das andere zehn benötigen? Grossartig. Mehr Zeit für den Abwasch.

Vermarkte deine Erfahrung. Wer seit 10 Jahren im Geschäft ist, muss sich nicht mit Neulingen messen, sondern sollte der Masstab für die Einsteiger sein. Definiere deinen Masstab. Definiere dich.

Verkaufe DICH. Schaffe dir ein gutes Portfolio, zeige den Kunden stets was du schon geschaffen hast. Nichts präsentiert dich besser als deine bisherigen Arbeiten.

Versuche dein Einkommen aus mehr als nur einer Quelle zu beziehen. Schaffe dir einen Kundenstamm, verkaufe oder vermiete Produkte oder Leistungen, veröffentliche deine eigenen Arbeiten. Biete Lehrgänge an um anderen deine Erfahrungen mitzuteilen und dein Wissen gewinnbringend zu vermarkten.

Einen guter Anwalt und ein guter Buchhalter sind ein Muss.

Versuche nicht dich auf einem schon übersättigten Markt zu etablieren. Suche dir Nischen. Beispiel: Ein Freund von mir produziert auch Musik, was er aber ausserordentlich gut beherrscht ist arrangieren von Chören und Streichinstrumenten. Auf dem Gebiet hat er hier keine ernstzunehmende Konkurrenz.

Erkenne Trends und nutze sie. Ich weiss wovon ich rede. Kaum eine Branche ist schnellebiger als die Musik- und Unterhaltungbranche. Veränderung findet aber auf jedem Gebiet statt. Besser einer der Ersten als der Letzte sein.

Versuche ein gesundes Verhältniss von Risikobereitschaft und Sicherheitdenken zu finden. Investiere sinnvoll. Ein Urlaub kann eine bessere Investition sein als ein schnellerer Computer.
Gutes Werkzeug ist wichtig. Versuche mit so wenig wie möglich auszukommen, beherrsche aber das was du benutzt so perfekt wie möglich.

Triff deine Kunden persönlich und kommuniziere nicht nur per Telefon oder Email.

Arbeite bei grösseren Projekten mit anderen im Team zusammen und konzentriere dich auf das was du am besten kannst. Suche dir Partner die deine Fähigkeiten ergänzen. Kooperiere."

Quelle: Herschel Krustofski

Donnerstag, Januar 29, 2009

Mittwoch, Januar 21, 2009

Obama opens the Whitehouse for search

Here's a small and nerdy measure of the huge change in the executive branch of the US government today. Here's the (old) robots.txt file from whitehouse.gov yesterday:

User-agent: *
Disallow: /cgi-bin
Disallow: /search
Disallow: /query.html
Disallow: /omb/search
Disallow: /omb/query.html
Disallow: /expectmore/search
Disallow: /expectmore/query.html
Disallow: /results/search
Disallow: /results/query.html
Disallow: /earmarks/search
Disallow: /earmarks/query.html
Disallow: /help
Disallow: /360pics/text
Disallow: /911/911day/text
Disallow: /911/heroes/text

And it goes on like that for almost 2400 lines! Here's the new Obamafied robots.txt file:

User-agent: *
Disallow: /includes/

That's it! BTW, the robots.txt file tells search engines what to include and not include in their indexes. (thx, ian)

By Jason Kottke

Dienstag, Januar 20, 2009

Congratulations Damian!

Aufwändig war das Prozedere; Mappe einschicken, zwei Tage Aufnahmeprüfung, nach Bestehen erst um den Studienplatz bewerben - angenommen! Was auch sonst. Illustration ist dein Ding. Congratulations Damian! Ich wünsche dir viel Spass und viele schöne Erfahrungen in der Stadt am Wasser :)

Sonntag, Januar 11, 2009

Schön trinken

Ein guter Freund von mir hat mal gesagt mit siebzehn Fernet und 'ner Schweisserbrille könne man sich jede Frau schön trinken.

Hmmm - eine malerische Variante davon hat die Künstlerin Henriette Grahnert mit ihrem Bild "Schön trinken" geschaffen.






















Geht bestimmt auch mit Musik ;)

p.s.: Die Ausstellung ES IST EINFACH NICHT EINFACH im Museum der bildendenden Künste Leipzig geht noch bis zum 22. Februar.

Donnerstag, Januar 01, 2009

Jungfrauenjoch @ Clinical Archives

Zum aktuellen Clinical Archives Sampler "Clinical Jazz" (ca200), der gestern released wurde, hat Jungfrauenjoch auch einen Track beigesteuert: "Ham & Eggs" (CD3, 303). Die CDs gibt's hier zum (freien) Download, zusammen mit Infos und Cover Images.
















Happy New Year!