Dienstag, Juli 15, 2008

Anglizismen

Die Durchdringung der deutschen Sprache mit englischen Wörtern (oder Worten?) schreitet immer weiter fort. Ich muss mir selbst öfter Kritik an meinen Anglizismen gefallen lassen. Manchmal nehme ich das englische in der deutschen Sprache schon garnicht mehr war; so selbstverständlich sind manche Begriffe geworden (für mich). In meinem Job ist die Fachsprache eh englisch, viele Software ist englisch-"sprachig" - es gibt einige tools (Programme, "Anwendungen") auf meiner Platte, wo ich ad hoc nicht sagen kann, ob die menues englisch oder deutsch sind...

Jobbeschreibungen in englisch sind mir immer etwas suspekt. Wahrscheinlich, weil ich diese Anglizismen oft nicht verstehe, genauso wie so genanntes Business-Englisch, wo commited wird statt festgelegt - im Meeting ;-) Tonmeister/Toningenieur, Kameramann/frau, Regisseur zum Beispiel sind für mich verständlichere Begriffe als Key Account Manager oder Chief Executive Officer.

Hilfe gibt es vom Verband Deutsche Sprache e.V.: Der Anglizismenindex. Oder im Web Einsnulligen Marketing-Lexikon.

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