Sonntag, Oktober 07, 2007

Forrest Gump bei der RIAA?

USA: "Ein Geschworenengericht hat erstmals eine P2P-Sünderin für schuldig befunden. Die Frau muss nun 222.000 Dollar Strafe und Schadensersatz bezahlen.

Jammie Thomas, eine 30-Jährige aus dem US-Bundesstaat Minnesota, hatte im Februar 2005 laut dem Urteil urheberrechtlich geschützte Musik illegal über das P2P-Netzwerk KaZaA zum Download angeboten. Laut den Klägern, diversen Mitgliedern der RIAA, waren es insgesamt 1702 Songs. Im Prozess konzentrierten sich die Labels auf 24 Titel, die Thomas unrechtmäßig online zur Verfügung gestellt hatte. Pro Song fällt nun eine Strafe von 9250 Dollar an.

Dies ist das erste Urteil eines Schwurgerichts, seit die RIAA im September 2003 mit der Strafverfolgung von Filesharern begann. Die überwiegende Mehrheit der inzwischen fast 30.000 Fälle wurde bislang meist außergerichtlich geregelt. Die RIAA zeigte sich erfreut über das Urteil und sieht sich in ihrer nicht immer unumstrittenen Strategie der Verfolgung von Musikfans bestätigt." Quelle: musikwoche.de

Neuntausendzweihundertfünfzich Dollar für einen Song. Bravo RIAA, ein Grund stolz zu sein, oder? Welcher Mensch glaubt denn allen Ernstes mit einer solchen Vorgehensweise die Welt davon überzeugen zu können, dass es verboten ist Musik ausser zum eigenen Gebrauch zu kopieren bzw. kopieren zu lassen?

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