Sonntag, Juni 25, 2006

Meldepflicht bei der GEMA

Beim Podcastverband ist zu dem Thema folgendes zu lesen:

"Nachdem am Podcastday Dr.Urban Pappi erste Informationen über Podcast-Tarife gegeben hat, kommen nun Nachfragen bezüglich einer Meldepflicht.

Konkret geht es darum, ob man der Gema seine Musiktitel schicken muss, damit diese überprüft, ob es gemapflichtige Künstler sind oder nicht. (Das nennt sich die Gemavermutung, bei der die Gema gemeinhin davon ausgeht, dass alles Gemarepertoire ist.)

Zitat:
Die GEMA-Vermutung besagt, dass aufgrund des umfassenden Weltrepertoires, über dessen Rechtewahrnehmung die GEMA verfügt, eine tatsächliche Vermutung dafür spricht, dass bei Aufführungen von in- und ausländischer Tanz- und Unterhaltungsmusik Vergütungspflicht besteht.

Jeder, der behauptet, dass bei einer Veranstaltung kein Werk des GEMA-Repertoires wiedergegeben wurde, hat hierfür den Beweis zu führen. Das kann z.B. durch Vorlage eines vollständigen Musikprogramms für die betreffende Veranstaltung geschehen. Entsprechende Formulare stellt die GEMA auf Anfrage gerne zur Verfügung. Zu beachten ist dabei, dass je Kapelle, Band, Alleinunterhalter etc. ein separates Blatt zu verwenden und vollständig auszufüllen ist.

In einem Telefongespräch teilte uns eine Sprecherin mit, dem sei nicht so. “Es gibt keine Meldepflicht”, sagte sie."


In diesem Sinne hier ein PODSAFE MUSIC Link zu Geoff Smith:

NOT ON THE RADIO (Video)

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