Samstag, Oktober 31, 2009
Dienstag, September 29, 2009
a2n - Fazit ?
Aus verschiedenen Gründen war ich nicht auf der "AllTogetherNow", der Unkomm als Substitution für die mangels Anmeldungen abgeblasene Popkomm. Nachdem ich Marcel Weiss' Beitrag auf NETZWERTIG (danke für den link, Esther :) gelesen habe, gewinne ich den Eindruck, dass ich nichts bewegendes, revolutionäres verpasst habe. Aneinander vorbei diskutieren und Jammern. Supi. Das bringt uns alle weiter ;) Jedenfalls war's nicht so teuer wie die Popkomm.Die fetten Zitate aus Marcels Blog:
"...Die Implikationen eines “modernen Urheberrechts”, nämlich Kontrollverluste auf Seiten der Urheber, will man nicht wahrhaben. Denn modern bedeutet hier nicht noch stärker, sondern angepasst an die neue gesellschaftliche Situation. Und diese erfordert dringend ein Urheberrecht, das die neuen Möglichkeiten der Interaktion der Konsumenten berücksichtigt; und das wiederrum bedeutet weniger, nicht mehr Rechte und Schutz für Urheber.
...Es ist auch mit den härtesten Gesetzen nicht verhinderbar, dass die Kosten zur Reproduktion von Dateien bei Null liegen.
...Bis das Internet daherkam, hat sich niemand in der Musikbranche daran gestört, dass sie marktwirtschaftlich organisiert war. Jetzt, da das Internet die Spielregeln des Marktes ändert, ist jeder Hinweis auf den Markt radikal.
...Niemand spricht der Musik ihre gesellschaftliche Bedeutung ab. Aber abgesehen von punktuellen Förderungen lief der Musikbetrieb die letzten Jahrzehnte nach marktwirtschaftlichen Prinzipien ab. Genau so ist es auch heute. Musikschaffende können auch heute und auch morgen mit ihrer Musik Geld verdienen. Allerdings zunehmend nicht mehr mit der gleichen Verteilung der Einkommensströme der letzten Jahrzehnte."
zum kompletten Beitrag auf netzwertig.com...
Dienstag, September 01, 2009
Funkfragen live @ Nonstock 2009
"Es heißt erst Lüge, wenn man's besser weiss..."
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Donnerstag, August 20, 2009
art hoc @ " PAX ! "
Am Sonntag, 13. September, 20:00 Uhr spielt unser art hoc music ensemble im Rahmen der Kunstausstellung " PAX ! " des Kamelogana Projekts im Stolze Haus, Neckarstraße 4 - 5 in Darmstadt. Der Eintritt ist frei :)
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Dienstag, August 04, 2009
Sonntag, Juli 26, 2009
In Memoriam Fabian Salar Saremi
"Krasser Typ" würde mein Sohn sagen. Fabian Salar Saremi wollte helfen und wurde zum (Todes-)Opfer. Er wäre jetzt 30 Jahre alt geworden. Gestern wurde mit einem Konzert in Bensheim an ihn erinnert - ein Konzert, das Mut machen soll Zivilcourage zu zeigen.
"Beim Besuch einer Discothek im September vergangenen Jahres mischte sich der 29-jährige Saremi ein, als ein Pärchen von vier Männern belästigt wird. Beim Verlassen der Discothek wird er brutal zusammengeschlagen – offensichtlich hatten ihm die vier Männer aufgelauert. Fabian Salar Saremi bleibt bewusstlos auf der Straße liegen und wird von einem Taxi überrollt. 27 Tage später erliegt er im Krankenhaus seinen schweren Kopfverletzungen.
"Und keiner tut was"
"Da waren ganz viele Leute, und mein Bruder lag unter dem Taxi und schrie 'Holt mich hier raus, oder soll ich das selber machen' und keiner hat auch nur einen Wagenheber zur Verfügung gestellt", erinnert sich Salars Schwester Salomé. "Es hat sich mir in den Kopf gebrannt, dass ein Mensch unterm Auto liegt und wahnsinnig viele Menschen sind außen rum und keiner tut was", kritisiert sie."
Das Konzert soll ein Beitrag dazu sein, sich zu engagieren. Je mehr Menschen dafür begeistert werden, dass sie eine Gemeinschaft sind, um so weniger solcher Fälle werde es geben, ist die Schwester überzeugt."
Quelle: hr-online.de
Fernsehbericht der Hessenschau >
"Beim Besuch einer Discothek im September vergangenen Jahres mischte sich der 29-jährige Saremi ein, als ein Pärchen von vier Männern belästigt wird. Beim Verlassen der Discothek wird er brutal zusammengeschlagen – offensichtlich hatten ihm die vier Männer aufgelauert. Fabian Salar Saremi bleibt bewusstlos auf der Straße liegen und wird von einem Taxi überrollt. 27 Tage später erliegt er im Krankenhaus seinen schweren Kopfverletzungen.
"Und keiner tut was"
"Da waren ganz viele Leute, und mein Bruder lag unter dem Taxi und schrie 'Holt mich hier raus, oder soll ich das selber machen' und keiner hat auch nur einen Wagenheber zur Verfügung gestellt", erinnert sich Salars Schwester Salomé. "Es hat sich mir in den Kopf gebrannt, dass ein Mensch unterm Auto liegt und wahnsinnig viele Menschen sind außen rum und keiner tut was", kritisiert sie."
Das Konzert soll ein Beitrag dazu sein, sich zu engagieren. Je mehr Menschen dafür begeistert werden, dass sie eine Gemeinschaft sind, um so weniger solcher Fälle werde es geben, ist die Schwester überzeugt."
Quelle: hr-online.de
Fernsehbericht der Hessenschau >
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Freitag, Juli 10, 2009
GEMA PK: Brechen bitte!
Pressekonferenz ::
Petition zur Tariferhöhung bei Veranstaltungen: GEMA bezieht Stellung
Im Bezug auf die bislang über 96.000-mal unterzeichnete Petition zur Tariferhöhung bei Veranstaltungen, die im Internetportal des Petitions-Ausschusses des Deutschen Bundestages zur Diskussion eingestellte wurde, lud die GEMA am 09. Juli zu einer Pressekonferenz ein. In der Münchner Zentrale der Verwertungsgesellschaft bezog der GEMA-Vorstand Stellung, versuchte die verschiedenen Handlungsstränge offen zu legen und die teils emotional geführten Diskussionen zu versachlichen. Die durch die Musikerin Barbara Clear ausgelöste Debatte sorgt derzeit in Internetforen für intensiven Austausch und kontroverse Diskussionen.
Neben dem Vorstandsvorsitzenden Harald Heker, den Aufsichtsratsmitgliedern Frank Dostal und Karl-Heinz Klempnow, Jörg Evers sowie Pressesprecherin Bettina Müller, waren mit Markus Lehmann-Horn und Norbert Stammberger auch zwei Delegierte der angeschlossenen und außerordentlichen Mitglieder auf dem Podium vertreten.
In der einleitenden Rede versuchte GEMA-Vorstandsvorsitzender Dr. Harald Heker die aktuellen Diskussionsschwerpunkte zu ordnen: "Bei der Debatte, die eine Eigendynamik bekommen und sich verselbständigt hat, wurden drei Handlungsstränge miteinander vermengt.", so Heker. Der ursprüngliche Versuch mit den großen Konzertveranstaltern einen neuen Tarif auszuhandeln, ist gescheitert und wird nun vom Schiedsgericht des Patent- und Markenamts weitergeführt. Die kleineren Konzertveranstalter haben sich das Anliegen der Petition zu Eigen gemacht und beziehen die eigenreichte Petition nun vor allem auf die Belange von kleinen Clubs und Kleinkunstbetrieben, so Heker weiter.
Frank Dostal, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der GEMA versucht die rasant steigende Zahl der Mitzeichner durch eine Art Verschwörung der großen Konzertveranstalter zu erklären. Laut Dostal hätten sich die Live-Verbände und Großveranstaltern die Erhöhung von 600 Prozent für ihre Zwecke zu Eigen gemacht und die Falschmeldung von einer 600-prozentigen Tariferhöhung in die Diskussion gemischt – tatsächlich würden die Tarife lediglich nur auf acht Prozent netto steigen. Nach den bislang gültigen Tarifen seien die Abgabenzahlungen für die Urheber die Konzertveranstaltern entrichten müssen weniger hoch als die Kosten, die für die Bereitstellung der Sanitäranlagen entstehen.
Als dritten Handlungsstrang führte Heker weiter aus, das man den "Hype" um die Petition, der sich momentan im Internet abspielt besonders ernst nehmen müsse. Es würde all denjenigen eine Bühne geboten, die aus "berechtigten Gründen oder nicht" mit der GEMA unzufrieden seien. Die Kritik der GEMA richte sich dabei vor allem gegen Online-Foren und Social Networks die durch gestreute „Falschmeldungen" Unwahrheiten zu diesem Thema verbreitet haben. "Dank des Internets ist es heute leicht, Menschen zu erreichen, wenn man irgendetwas behauptet und noch nicht einmal den Nachweis für seine Thesen erbringen muss", kritisierte Heker.
Dennoch räumte Heker ein, dass der Verteilungsschlüssel der "Solidargemeinschaft GEMA" sehr komplex sei. Auch die Kommunikation zu Ihren Mitgliedern müsse neben der Mitarbeiterzeitschrift und einem Online-Newsletter noch weiter ausgebaut werden. "Die GEMA muss noch mehr tun, um ihre Mitglieder noch besser zu erreichen."
Die GEMA-Vertreter versuchten im weiteren Ablauf die einzelnen Vorwürfe der Petition zu entkräften - etwa zu Fragen wie der Härtefallregelung, zu Kommunikationswegen oder der sogenannten GEMA-Vermutung. Offen zeigte sich Heker für eine stärkere Aufsicht durch das Patent- und Markenamt, die von der Enquete-Kommission gefordert worden war: „Die GEMA hat überhaupt kein Problem mit mehr Aufsicht. Je sorgfältiger und detailreicher die Aufsicht ist, umso leichter tun wir uns ja auch. Wir haben nichts zu verbergen. Mehr Aufsicht nützt uns nur.“ (sh)
An dieser Stelle scheint die Petition bereits Ihre Wirkung gezeigt zu haben - es wird nun endlich offen über Probleme gesprochen…
Weitere Informationen:
Die Petition im Internetportal des Petitions-Ausschusses des Deutschen Bundestages
Dank an 96khz.de
—mobile post
Petition zur Tariferhöhung bei Veranstaltungen: GEMA bezieht Stellung
Im Bezug auf die bislang über 96.000-mal unterzeichnete Petition zur Tariferhöhung bei Veranstaltungen, die im Internetportal des Petitions-Ausschusses des Deutschen Bundestages zur Diskussion eingestellte wurde, lud die GEMA am 09. Juli zu einer Pressekonferenz ein. In der Münchner Zentrale der Verwertungsgesellschaft bezog der GEMA-Vorstand Stellung, versuchte die verschiedenen Handlungsstränge offen zu legen und die teils emotional geführten Diskussionen zu versachlichen. Die durch die Musikerin Barbara Clear ausgelöste Debatte sorgt derzeit in Internetforen für intensiven Austausch und kontroverse Diskussionen.
Neben dem Vorstandsvorsitzenden Harald Heker, den Aufsichtsratsmitgliedern Frank Dostal und Karl-Heinz Klempnow, Jörg Evers sowie Pressesprecherin Bettina Müller, waren mit Markus Lehmann-Horn und Norbert Stammberger auch zwei Delegierte der angeschlossenen und außerordentlichen Mitglieder auf dem Podium vertreten.
In der einleitenden Rede versuchte GEMA-Vorstandsvorsitzender Dr. Harald Heker die aktuellen Diskussionsschwerpunkte zu ordnen: "Bei der Debatte, die eine Eigendynamik bekommen und sich verselbständigt hat, wurden drei Handlungsstränge miteinander vermengt.", so Heker. Der ursprüngliche Versuch mit den großen Konzertveranstaltern einen neuen Tarif auszuhandeln, ist gescheitert und wird nun vom Schiedsgericht des Patent- und Markenamts weitergeführt. Die kleineren Konzertveranstalter haben sich das Anliegen der Petition zu Eigen gemacht und beziehen die eigenreichte Petition nun vor allem auf die Belange von kleinen Clubs und Kleinkunstbetrieben, so Heker weiter.
Frank Dostal, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der GEMA versucht die rasant steigende Zahl der Mitzeichner durch eine Art Verschwörung der großen Konzertveranstalter zu erklären. Laut Dostal hätten sich die Live-Verbände und Großveranstaltern die Erhöhung von 600 Prozent für ihre Zwecke zu Eigen gemacht und die Falschmeldung von einer 600-prozentigen Tariferhöhung in die Diskussion gemischt – tatsächlich würden die Tarife lediglich nur auf acht Prozent netto steigen. Nach den bislang gültigen Tarifen seien die Abgabenzahlungen für die Urheber die Konzertveranstaltern entrichten müssen weniger hoch als die Kosten, die für die Bereitstellung der Sanitäranlagen entstehen.
Als dritten Handlungsstrang führte Heker weiter aus, das man den "Hype" um die Petition, der sich momentan im Internet abspielt besonders ernst nehmen müsse. Es würde all denjenigen eine Bühne geboten, die aus "berechtigten Gründen oder nicht" mit der GEMA unzufrieden seien. Die Kritik der GEMA richte sich dabei vor allem gegen Online-Foren und Social Networks die durch gestreute „Falschmeldungen" Unwahrheiten zu diesem Thema verbreitet haben. "Dank des Internets ist es heute leicht, Menschen zu erreichen, wenn man irgendetwas behauptet und noch nicht einmal den Nachweis für seine Thesen erbringen muss", kritisierte Heker.
Dennoch räumte Heker ein, dass der Verteilungsschlüssel der "Solidargemeinschaft GEMA" sehr komplex sei. Auch die Kommunikation zu Ihren Mitgliedern müsse neben der Mitarbeiterzeitschrift und einem Online-Newsletter noch weiter ausgebaut werden. "Die GEMA muss noch mehr tun, um ihre Mitglieder noch besser zu erreichen."
Die GEMA-Vertreter versuchten im weiteren Ablauf die einzelnen Vorwürfe der Petition zu entkräften - etwa zu Fragen wie der Härtefallregelung, zu Kommunikationswegen oder der sogenannten GEMA-Vermutung. Offen zeigte sich Heker für eine stärkere Aufsicht durch das Patent- und Markenamt, die von der Enquete-Kommission gefordert worden war: „Die GEMA hat überhaupt kein Problem mit mehr Aufsicht. Je sorgfältiger und detailreicher die Aufsicht ist, umso leichter tun wir uns ja auch. Wir haben nichts zu verbergen. Mehr Aufsicht nützt uns nur.“ (sh)
An dieser Stelle scheint die Petition bereits Ihre Wirkung gezeigt zu haben - es wird nun endlich offen über Probleme gesprochen…
Weitere Informationen:
Die Petition im Internetportal des Petitions-Ausschusses des Deutschen Bundestages
Dank an 96khz.de
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